GSÄLZBÄR und zum letzten Mal EASY LIVIN

GSÄLZBÄR und zum letzten Mal EASY LIVIN

50 Jahre Wetterwarte Süd präsentiert SCHWOBA | ROCK | MUCKE. GSÄLZBÄR und zum letzten Mal EASY LIVIN, als Opener: Bosch and the Firefuckers am Samstag, den 28. April 2018, 19.00 Uhr im Festzelt Winterstettendorf.

Die Wetterwarte Süd feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Der offizielle Festakt findet am 26. Oktober im Bierkrugstadel in Bad Schussenried statt, doch ohne eine Musikveranstaltung geht es bei dem bekennenden Rockfan Roland Roth, dem Leiter und Gründer der Wetterwarte Süd, natürlich nicht. Ganz so groß, wie vor zehn Jahren als über 6000 Musikbegeisterte zum legendären Schwobarock-Festival nach Bad Schussenried strömten, um mit der Wetterwarte Süd deren 40-jähriges zu feiern, wird es heuer zwar nicht, aber das vom Musikverein Winterstettendorf organisierte MAIFESCHTival hat es in sich.

Den Auftakt machen BOSCH AND THE FIREFUCKERS. Hier trifft Rock auf Funk, Tanzbein auf Pilsstand und eine Band aus Winterstettendorf auf ihre Lieblingssongs. Die neunköpfige Rocktruppe mit Bläsersatz liebt die großen Nummern der 60er bis 90er Jahre, von Steppenwolf bis Westernhagen, von Stevie Wonder zu den Blues Brothers: hier kommt jeder auf seine Kosten.

Anschließend bringen GSÄLZBÄR um Frontmann Harald Scheufler selbstgetextete, humorvolle Songs in schwäbischer Mundart, deren Melodien beinahe jeder schon einmal gehört hat. Eigene Kompositionen, schwäbische Sprüche und ein ständiger Kostümwechsel vervollständigen das heitere Programm, das für fast jeden Musikgeschmack und für jedes Alter etwas im Töpfle hat, getreu dem Motto einer ihrer CDs “Für jeden ebbes”. Bei der auch durch zahlreiche Fernsehauftritte bekannten Ravensburger Kultband werden Augen und Ohren in gleichem Maße beansprucht wie die Lach- und Singmuskeln, denn es gibt Texte und Ansagen zum Hinhören, Blödsinn zum Hinschauen und Songs zum Mitsingen in den unterschiedlichsten Musikstilen von Rock und Pop bis hin zu Reggae und Volksmusik. Auch das Publikum wird miteinbezogen, so dass einer zünftigen schwäbischen Fete nichts mehr im Wege steht. Die Schwabenrockhymne “Hoimatländle” und die Ballade “Ravensburg” kennt hierzulande beinahe jedes Kind.

Zum Abschluss des Abends erwartet die Besucher dann einen sicher wehmütigen Abschied von Oberschwabens Allstarband EASY LIVIN. Der Heidelberger Sänger Hartmut Spiegel (‘The Voice’), die oberschwäbische Ausgabe von Carlos Santana, Hansi Fink (Gitarre), ‘Altrocker’ Peter Doubeck (Keyboards), Schlagzeuger Tom Beisel (‘Mr. Tombastic’), der oberschwäbische Musikguru und Ex-Tatzelwurm Friedbert ‘Fribe’ Reuter (Gitarre und Gesang), ‘Magic-Mäxe’ Roth (Percussions) und Slowhand Meinhard ‘Meine’ Amann am Bass haben nach knapp 25 Jahren beschlossen, aufzuhören, wenn es am schönsten ist. In Winterstettendorf rocken sie in ihrer unnachahmlichen Art und Weise unvergessene Hits aus der Zeit als der Beat laufen lernte bis hinein in die 80er Jahre. Ihr Repertoire reicht von den Kinks, den Rolling Stones und Canned Heat, über Manfred Mann, der Spencer Davies Group und Deep Purple bis hin zu Uriah Heep, Santana und Ten Years After, wobei zu den Höhepunkten ganz gewiss “Sympathy for the Devil” von den Stones und das kraftvolle “Radar Love” von Golden Earring zählen. Rockmusik, die mit einem derartig treibenden Groove, extrovertierten Soli-Einlagen und einer herzerfrischenden Spielfreude vorgetragen wird, hört man wirklich nur selten und von Easy Livin nun leider zum letzten Mal.

Der Musikverein Winterstettendorf um dessen Vorsitzender Thomas Müller wollen auch künftig einen Abend ihres weit über die Region hinaus bekannten und beliebten Maifestes dem Schwobarock widmen. Für das leibliche Wohlbefinden ist bestens gesorgt und speziell für diesen Abend gibt es auch noch schwäbische Denete und Kirschmost vom Fass. Das Festivalgelände eignet sich auch ideal für Wohnmobilisten und Camper, die herzlich willkommen sind.

Es empfiehlt sich, rechtzeitig Karten zum Preis von 15 Euro zu reservieren.
Infos und Kartenvorverkauf unter www.mv-winterstettendorf.de

Foto: Thomas Kapitel