Städte Partner Biberach e. V. informiert sich über die Biberacher Forstwirtschaft

Städte Partner Biberach e. V. informiert sich über die Biberacher Forstwirtschaft

Etwas über 80 Teilnehmer aller Altersklassen haben sich am Sonntagnachmittag im Burrenwald zum winterlichen Spaziergang des Städte Partner Biberach e. V. getroffen. Text und Foto: Hans-Bernd Sick.

Bei sonnigem Wetter und knapp über dem Gefrierpunkt zog der Tross unter der Führung von Markus Weisshaupt, dem Amtsleiter des städtischen Forstamtes, gemütlich durch den Burrenwald. Markus Weisshaupt erläuterte unterwegs die städtische Forstwirtschaft, in deren Zuständigkeit auch der Burrenwald fällt, und gab interessante Einblicke in den Alltag eines Forstbetriebes.
Er erläuterte die Markierungen an den Bäumen in einem Bereich, in dem Holzarbeiten anstehen. Die gefällten Bäume werden üblicherweise mit schweren Maschinen aus dem Wald geholt. Ab und zu kommen auch Pferde zum Einsatz, allerdings hängt das von der Baumgröße ab, erfuhren die Mitglieder des Städte Partner Biberach e. V. Oder die Unterschiede zwischen dem Pfahlwurzler Tanne und dem Flachwurzler Fichte, wie sich die Zusammensetzung des Waldes bei Sturm auswirken kann, lernen die Vorteile der Naturverjüngung gegenüber einem gepflanzten Wald kennen, und dass es im Burrenwald nicht allzu viele Wildschweine gibt.

Dass die kurzweiligen Ausführungen auf Interesse stießen, belegten die zahlreichen Fragen aus dem Kreis der Teilnehmer. Beim abschließenden kleinen Imbiss mit Wurst im Wecken und selbstgemachten Punsch gab es aber auch noch viele Gespräche untereinander, natürlich auch zu städtepartnerschaftlichen Themen.