Schwäbische Witze – Seite 3

VERDRUCKT
Was passiert, wenn ma 5 Unterländer übereinanderstapelt?
Der unterste isch grad so verdruckt wie der oberste!

BOLLA DRAUF
Ein auswärtiges Pärchen zu Besuch im Oberschwäbischen.
Er beobachtet einen alten Mann, der Pferdeäpfel aufsammelt, und fragt ihn: “Guter Mann, was machen Sie denn damit?”
Der antwortet: “Dia Pferdebolla kommet auf d’ Erdbeera”. Der Frager wendet sich zu seiner Frau: “Sieh mal an, dass man auch was anderes als Schlagsahne auf Erdbeeren geben kann!”

A GNAD
Schwob zum sei, isch a Verdienschd, aber s’isch a Gnad Gottes, Oberschwob zum sei.
Motto von Mannes Sangesmannen

DER UNTERSCHIED
Der Papst ist auf Reisen, abends kommt er müde in einer Residenz an.
Sein Leibdiener fragt nach den Wünschen, Antwort: “Jetzt würde ich gerne in die Sauna gehen, wenigstens einmal.” Der Diener erkundigt sich und kommt mit den Worten zurück: “Die gute Nachricht: Es gibt eine Sauna, die schlechte: Die Sauna ist gemischt.” Der Papst darauf: “Die paar Evangelischen dazwischen werd’ ich schon aushalten.”
Nach dem Saunagang fragt der Diener, wie es gewesen sei. Der Papst: “Dass der Unterschied zwischen Evangelischen und Katholischen so groß sind, hätt’ ich nicht gedacht.”

SHOPPING AUF SCHWÄBISCH
“Mir kaufet nix, mir gucket bloß”

HOORIGE DENGER
Ein Ehepaar am Samstag auf dem Markt.
Die Frau schaut an einem Stand auf das Preisschild und schimpft den Verkäufer:
“Sauteuer dia Grombiera, ond ganz hoorige Denger!”
Der antwortet: “Das sind keine Kartoffeln, sondern Kiwi aus Neuseeland, die muss man einführen!”
Ihr Gatte schüttelt den Kopf: “Siehsch, dia muass ma eiführa, ond du domm’ Kuah willsch se fressa.”

BEIM FASNETSUMZUG
Mutter und Tochter schauen den Umzug der Hexengruppen an.
Mädle zur Mamma: Mamma, i will au so a Larv’!
Mama: Sei schtill, du brauchsch koi Larv’, du bisch au so wiascht gnuag!
(“Larve” bedeutet Gesicht oder – hier – Maske)

HÜNDLE VOR HEUHAUFA
Do stohsch’ do wia’s Hündle vor’m Heuhaufa.
Alte Redewendung für: Ratlos sein.

DER KÖRPER DES SCHWABEN – URSACHE UND WIRKUNG
Besser en Ranza vom Fressa als en Buckel vom Schaffa.

KOINER SATT
Wenn Fünf aus oim Teller fresset, wird koiner satt.

FAHRA ODER LAUFA, DAS IST DIE FRAGE
Besser schlecht g’fahra als guat g’laufa.

SCHWÄTZA ODER SCHAFFA?
Schwätza darf ma, aber schaffa muaß ma dabei!
Aus der Reihe: Schwäbische Normen und Werte.

BLOSS IT Z’VIEL ZAHLA
Bloß it z’viel zahla – es könnt’ ja oiner a Gschäft mit oim macha!

SELBER DENKA
Selber denka macht gscheit!
Schwäbischer Spruch für Gscheitla.

HIRN IM ANGEBOT
Macht ein Schwabe Ferien im Urwald und kommt an einem Kannibalen-Stand vorbei: “Hirn im Angebot: Badisches Hirn 100 Euro pro Kilo, Bayerisches Hirn 200 Euro pro Kilo, Schwäbisches Hirn 400 Euro pro Kilo.”
Freut sich der Schwabe: “Sag i doch, dia Schwoba sind weltweit Spitze!” Der Kannibale darauf: “Wissen Sie, Schwabenhirn ist deswegen so teuer, weil für ein Kilo viel mehr Schwaben geschlachtet werden müssen!”

GOTTSMILLIONISCH
Grade dieses kuriose Wort gehört und nachgegoogelt, hier für alle Schwäbisch-Fans:
Wenn die Mannschaft kein gotziges Tor geschossen hat und der Torwart gottsjämmerlich versagt hat, ist der Gegner gottfroh und die Fans jubeln gottsmillionisch.
Gotzig ist eine jener merkwürdigen Vokabeln, die es nur im Schwäbischen gibt. Was sie bedeuten, lässt sich an Hand von Beispielen erschließen:”Der Großvater hat keinen gotzigen Zahn mehr im Mund.” “Die Großmutter hat einen gotzigen Zahn.” Aber:”Der Säugling hat zwei gotzige Zähne.” geht nicht. Folgerichtig bedeutet gotzig einzig. Einzig konstituiert gewissermaßen dessen Hinterteil. Den Anfang bildet aber kein Geringerer als Gott. Es war schlicht schwäbische Mundfaulheit die jenes gotzig verursacht hat. Gotzig ist der kümmerliche Rest des Eigenschaftswortes gotteseinzig.
Quelle: Grüße aus dem Schwobaländle

HALLELUJA DU SCHEISSKARRE
Ein Mopedschrauber ist verzweifelt, sein Fahrzeug springt nicht mehr an. Er flucht: “Fixluja, verdammte Karre, lauf endlich!”
Gerade läuft der Dorfpfarrer vorbei, hörts und sagt: “Halleluja hoißt des, du derfsch den Glauba it verliera.” “Wenn Se moinet, Herr Pfarrer, also dann: Halleluja du Scheißkarre, lauf jetz endlich!” Er startet und – das Moped läuft! Drauf der Pfarrer spontan: “Heilandzack, des hett i it denkt!”

HAUPTSACH GSOND
Hauptsach, ma isch gsond
ond ’s Weib hot a Arbeit.

OIN KITTEL KÄLTER
Schwäbische Redwendung für
einige Grad kälter, deutlich kälter.
mehr im “Dictionairle”.

DES ISCH ZOM…
Des isch zom en da Huat nei schtanda
ond em Ring rom seucha.
(Schwäbischer Fluch, Danke Gerd)

GRAD NO BEWEGT
Zwoi alte Ma sitzet zamma in dr Dorfwirtschaft.
Sagt dr oi: “Guck mol do nom, dr alte Bopp isch au do.”
Sagt dr andere: “Ka it sei, der isch doch kürzlich gschtorba.”
Dr oi wieder: “Gschtorba? Grad hot er sich no bewegt.”

RAUCHT DEI PFERD?
Sagt der eine Bauer zum Nachbarn: Sag mol, raucht dei Pferd immer no?
Der erwidert: “Noi, wia kommsch denn do drauf?” “Dann brennt dein Stall!”

OND WENNS REGNET?
Fritzle ist am Wochenende bei der Oma.
Die Oma sagt zu ihm: Mir zwoi machet morga einen Sonntagsspaziergang auf den Marktplatz. Es wird schee Wetter, dann kriagscht a Eis. Bloß dei dreckets Hälsle sott ma jetzt no wäscha.
Fritzle: Ond wenns regnet? Dann stand i do mit meim gwäschana Hälsle.

MULTITASKING AUF SCHWÄBISCH
I ka it Kraut hacka, scheißa ond gleichzeitig em Pfarrer d’ Hand gäba.
(Ich kann nicht Kraut hacken, scheißen und gleichzeitig dem Pfarrer die Hand geben.)

BABETT AUF DEM BETT
Die 92jährige Babett liegt auf dem Sterbebett. Es geht dem Ende zu, der Pfarrer fragt das ledige Fräulein nach ihrem letzten Wunsch.
“Oimal mit ma Ma em Bett, Sie wisset scho, Herr Pfarrer… Wäret Sie so nett, BITTE!”
Pfarrer: “Um Gottes Willa, Babett, des goht auf gar koin Fall!”
Babett: “I dät au was spenda für a neue Heiligafigur. 200 Euro, noi, 300 Euro.”
Der Pfarrer überlegt eine Weile und sagt: “In dem Fall … i hol jetzt da Messmer.”
Der Messmer lässt sich schwer, aber doch für die gute Tat überzeugen.
Nach einiger Zeit will der Pfarrer nach dem rechten sehen – Babetts Zimmertür steht offen, der Messmer liegt fix und fertig allein auf dem Bett.
Pfarrer: “Jessas, was isch passiert, wo isch dia Babett?”
Messmer:” Dia isch auf d’Bank und holt nochmal 300 Euro!”

MEHR ALS DEUTSCHLAND
Bobbel hat Frauen-WM geguckt.
“Die haben schon zwei WM-Sterne. Bald haben die noch mehr als Deutschland!”

OBEDINGT
Oma strickt für den Enkel Socken, erst langsam, dann immer schneller und schneller.
Der Enkel fragt: “Ja Oma, warum stricksch denn so hektisch?”
Oma: “Woisch, i sott obedingt fertig sei, bevor d’ Wolle aus isch!”

HERRGÖTTLE VON BIBERACH
Oh du liabs Herrgöttle von Biberach, wia hent di d’ Mucka verschissa!

WENN I DES GWISST HET
Wenn i geschtern gwisst het, was i heit woiß,
miaßt i morga it doa, was i früher scho it gern doa han.

KIRCHASTEUER
Kommt der Pfarrer zum Handwerker:
“Wa isch denn des, i han von dir a Rechnung kriagt, du hosch doch gar nix für mi gmacht!”
Der Handwerker: “Richtig. Ond du nix für mi, aber i soll Kirchasteuer zahla. Jetzt semmer quitt.”

DIE PARTEILEICHE
Der Opa kommt zum Sterben und versammelt seine Familie um sich.
Auf die Frage nach seinem letzten Wunsch antwortet er:
“Zwoi Sacha. Erschtens: I tret’ aus der CDU aus.”
Wie aus einem Mund die Familie:
“Aber Opa, du bisch doch seit 65 Johr Mitglied, warum denn des jetzt?”
Opa: “Moment, zwoitens: I tret’ auf dr Stell in d’ SPD ei, machet ihr des Schriftliche.”
Entsetzt gucken sich die Kinder und Enkel an – hat Opa den Verstand verloren?
Der Enkel: “Mensch Opa, überleg dir des, oder bisch etz ganz verruckt worda?”
Opa: “Noi, i han mir denkt, es isch doch besser, es stirbt en Roter als en Schwarzer.”

DIA ZAHLSCHT
Sie: “Hilfe, i han a Scher verschluckt”.
Er: Dia zahlscht.

NIX WAS WIRKT
I han nix gega Fischköpf – nix, was wirkt.

DIE SCHÖNSCHTE
Zenzi stellt sich vor den Spiegel und fragt:
“Ond, wer isch die Schönschte em ganza Ländle?”
Sagt der Spiegel: “Gang mol aus’m Wäg…”

SCHNELL GNUAG
Ma ka it schnell gnuag langsam doa!

DES DUADS AU
Die Kundin fragt am Marktstand: “Hent ihr en Dill doo?”
“Noi”, antwortet der Händler, “aber a langa Gurk’, des duads au!”

KOI GOTZIGS
“70 Johr ond noi koi gotzigs graus Hoor”,
sagt der Schwabe zufrieden vor dem Spiegel und streicht sich über die Glatze.

ALLE SPAREN
Der Bankdirektor hat seine Freunde eingeladen.
Beim Einschenken sagt er: “Für die Flasch’ Wein han i 200 Euro zahlt”. Darauf einer: “Ja, mir müsset alle sparen!”.

FEINRIPP
Warum kaufen Schwaben keine String-Tangas?
Weil nur aus Feinripp nach etwa 10 Jahren Tragezeit prima Putzlumpen werden.

SO WIA I
Als Gott die Dialekte verteilte, sagte er zu den Bayern:
“Jo mai, so sogt ma dös!” Zu den Sachsen: “Ei verbibsch, nu reded ihr soo!”. Als die Schwaben an der Reihe sind, ist kein Dialekt mehr übrig. Gott überlegt kurz und sagt: “Gell fei, no schwätzet ihr äba so wia i!”

SCHO
Ein Ortsfremder fragt nach dem Weg:
“Guter Mann, wenn ich hier runterfahre, ist dort der Marktplatz?”
“Scho. Ond wenn Se it nonderfahret, isch dort au dr Marktplatz.”

TAUGT NIX
Sagt der Bauer zu seinem Nachbarn: “Du, dein Goggeler taugt fei nix me!”
Der zurück: “Woher willsch denn du des wissa, ha?”
“Weil i den grad mit meim Traktor überfahra han”.

SCHIMMLIG
“Alte Liebe roschtet it.”
Abr schimmlig ka se scho werra.

JESSAS
Die Kirche ist aus, der Bauer geht mit seiner Frau nach Hause.
Schwarze Wolken, ein Gewitter direkt über Ihnen – ein Blitz schlägt zur Linken der Bäuerin ein. Der Bauer ruft “Jessas!”. Augenblicke später ein zweiter Blitz zur Rechten der Bäuerin. Der Bauer: “Mari!” Der dritte Blitzschlag schlägt genau in die Bauersfrau ein. Ihr Mann: “Halleluja.”

VOM SEIHER
Fritzle kommt von der Sonntagsschule nach Hause.
Sein Vater fragt, worüber der Pfarrer heute gesprochen habe.
Fritzle: “Über den Seiher.”
Vater: “Hä, über was?”
Fritzle: “Jo, über den Seiher.”
Vater: “Willsch mi auf da Arm nemma? Bisch vielleicht gar it gwäa? Des breng i raus, ond dann kasch sprenga…”
(nach einem Anruf beim Pfarrer): “Sodale, um die Schöpfung gings und den Schöpfer!”
Fritzle: “Sag i doch, es ging um ebbes aus dr Kucha!”

AUF DEM POSTAMT
Der Schwabe will ein Telegramm nach Hause schicken und fragt: “Der Name kostet nix, stimmts?” Das Fräulein vom Amt nickt. Darauf der Schwabe: “Wisset Sie, i bin ein Indianer und heiße: Ankommemorgenabendhalbneun”!

IN DER SCHWÄBSCHA EISABAHNA
Eine Dame steigt in den überfüllten Zug und fixiert vorwurfsvoll den Schwaben vorn im Abteil.
Der sagt listig zu ihr: “Oh wie schad dass Sie nix zom Sitza hent.” Die Dame: “Zum Sitzen habe ich schon etwas, aber keinen Platz dafür.”

SCHWÄBISCHER EHEMANN
Tobi kommt von der Anmeldung zum Kindertheater heim. Strahlend sagt er: “Mama, i derf mitspiela, ond zwar als “schwäbischer Ehemann”. Mama empört: “Do ruf i glei a, warum du koi Sprechrolle bekomma hosch!!”

MIR DOCH IT
Mir send zwar it neigierig,
aber wissa wella mr alles!

SPRÜCHMACHER
Hosch scho mol en Fuuz auf a Brett gnagelt?!

EM URIN
Treffen sich zwei Schwoba.
Sagt der eine: “I hans em Urin, am Sonntig goht d’ Welt onter!”.
Drauf der andere: “Mir egal, do ben i bei dr Verwandschaft en Schtuagert.”

DIE GRENZE
Wo liegt die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn?
Irgendwo zwischen Ulm und Biberach.

WM WITZLE
Der Ehemann mit dem Finger an der Fernbedienung:
“Schätzle, willsch vorher no abbas saga, heit fängt ’d WM a!”

EVOLUTION
Wo der Mensch aufhört und der Schwabe anfängt, ist noch umstritten.

VOM LÄSA KOMMTS
Wo i von de schlimme Folga vom Saufa gläsa han,
han i glei ’s läsa aufgäba!

KOHLE ZU ASCHE
Isländer: Erscht verbrennet se onsere Kohle, jetzt schicket se d’Asche.

OMEGLICH
Sekretärin zum Direktor: “Scheffe, der neue Lieferant will erst das Geld und danach liefern!”
Der schreit: “Omeglich, glei woandersch bestella! So lang könna mr auf koin Fall warta!!”

EIN BERLINER SUCHT DIE WILHELMA
Er fragt einen Schwob: “Entschuldije ma, Meesta, ick möchte jern in Zoo!”
Der Schwob guckt ihn von oben bis unten an und sagt langsam: “Als was?”

WIA LANG NO?
‘s Mädle zur Mama:
“Wia lang bisch etz scho mit ’m Papa verheirotet?”
“Acht Johr!”
“Ond wia lang muasch no?”

SCHWÄBISCH LERNEN
Ein Schwob will seiner Katze schwäbisch beibringen.
Er zeigt ihr den Futternapf und sagt: “Sag mol Veschper!” Nichts, die Katze macht bloß große Augen. Zweiter Versuch, er stellt ein Glas Most auf den Tisch und spricht: “Sag mol Moscht!” Wieder nichts, die Katze gähnt nur.
Jetzt reichts ihm, er schimpft: “O leck mi doch am Asch!” Jetzt endlich antwortet die Katze: “Mi au!”

SILVESTER
Was zu Silvester ausgesät, im September lauthals kräht.
Bauernregel zum neuen Jahr.

VIEHMARKT
Der Bauer kommt vom Viehmarkt nach Hause.
Fragt seine Frau: “Ond, hosch dia alt Kuah verkauft?” “Jo”, sagt er stolz, “für 2.000 Euro.” Sie: “En bar oder Scheck?” – “En Naturalia. Zwoi Henna, ’s Stück für 1.000 Euro!”

OINE SO, OINE SO
Oine schaffet, oine fresset.

GNUAG GLOBT
“Ma ka’s essa.”
Höchstes schwäbisches Lob, wenn es schmeckt.

LERNA KA MA EMMER EBBES
Der Meister zum Stift:
Guck, heit mached mir Konkurs. Damit du des au no lernsch.

FUZTROCKA
Der Mann kommt nach Hause, es gibt Kartoffelsalat.
Er: “Der Kartoffelsalat schmeckt fai fuztrocka.”
Sie: “Wärsch bälder hoimkomma. Vor a halba Stund war er no soichnass.”

KLEINSTE MASSEINHEIT
Was ist die kleinste schwäbische Maßeinheit?
Antwort: ein “Muggaseggele”!
Woher das Wort kommt, kann man bei undinger.de nachlesen.

VERFOLGUNGSJAGD
Du bist am Steuer des Autos und hältst die Geschwindigkeit konstant.
Links von dir ein Abhang, rechts ein riesiges Feuerwehrauto, das die gleiche Geschwindigkeit hält wie du. Vor dir galoppiert ein Schwein grösser als dein Auto, und du kommst nicht vorbei. Hinter dir als Verfolger ein Hubschrauber auf Bodenhöhe – wie kommst du da bloß wieder mit heiler Haut raus?
Vom Kinderkarussell runter und nächstes Mal weniger Glühwein!

DICKE BACKA
Zwoi Schwoba sitzed en dr Sauna.
Sait dr oi: “Worom hosch du so a dicka Backa?” Sait dr ander: “Moisch i lass mr mai Soif klaua!”

KOI ANGSCHD
Ein Einsiedler lebt in einer Hütte tief im Wald.
Eines Abends klopft es an der Tür. Der Einsiedler öffnet, vor ihm steht ein gerade mal kniehohes Deifele. “So, isches soweit?”, fragt der Einsiedler erschrocken. “Brauchsch koi Angschd han”, sagt das kleine Deifele, “heit bloß d’Katz”.

I BE NO AM VERHANDLA
Omas 100. Geburtstag, die Presse kommt.
Der Redakteur will wissen: “Worauf führen Sie Ihr hohes Alter zurück?”
Oma: “Des schtoht noit fescht, i be no mit verschiedene Firma am Verhandla!”

ERSCH HENTERHER!
Vom ma Geizhals ond ra fetta Sau
hot ma ersch noch’m Abläba was.
Aus einer Jahrgängerpredigt.

EMMER ALPHABETISCH
Der Bauer guckt von der Zeitung auf und sagt zur Frau:
“Also verstohsch du, worom dia Leit emmer en alphabetischer Roihafolge schterbet?”

SEI NETT
Sei nett zu daine Fraind.
Ohne dia wärschd fremd dohanna.

VERSAUT
Willscht du dir da Dag versaua, muascht bloß en da Spiegel schaua.

A LÖCHLE DURCHBOHRA
Die Amis haben einen neuen Draht erfunden.
Jetzt ist der aber leider so dünn, dass sie nicht in der Lage sind seine Dicke zu messen. Also schicken sie ihn nach China, die sind ja Experten für kleine Dinge. Nach 3 Wochen kommt das Paket mit dem Draht zurück und auf dem beiliegenden Brief steht, dass es ihnen auch nicht möglich wäre den Draht zu vermessen. Nicht verzagen, England fragen. Gesagt getan. Aber nach weiteren 3 Wochen kommt der Draht erneut zurück mit dem gleichen Brief im Anhang! Jetzt haben die Amis einen genialen Einfall: “DIE SCHWABEN!!”. Dieses Volk ist berühmt dafür, alle Probleme dieser Welt mit Leichtigkeit zu bewältigen. Also schicken sie den Draht ins Schwobaländle!! Eine halbe Stunde nach dem das Paket angekommen war ruft ein Schwob in Amerika an und fragt: “Also, vermessa hem mrn. Wa solled mr jetzt no macha? A Löchle durchbora oder a Gwend druff schneida?”

ZU SICH GERUFEN
“Kann Gott krank werden, Papa?”, fragt Fritzle.
Papa: “Wie kommst du denn darauf?”.
Fritzle: “In der Zeitung steht: Gott hat Dr. Peter Maier zu sich gerufen”.

HOI!
Wie kann man wissen, ob man in Hamburg oder in Friedrichshafen angelegt hat?
Die Hamburger rufen: “Schiff ahoi!”, die in Friedrichshafen: “Hoi, a Schiff!”

ELTERNABEND
Fritzle: “Papa, heut isch Elternabend, em kleina Kreis”
“Aha. Und was heißt em kleina Kreis?”
Antwort: “Bloß du ond der Lehrer!”

DU DACKEL!
Streut einer Mist auf den gefrorenen Bodensee.
Kommt sein Nachbar und sagt: “Du Dackel, em Frühjahr goht doch alles onter!” Sagt der andere: “Sei ruhig, nochher kommt oiner, der will den Acker kaufa!”

DER AUFSATZ
“Fritzle”, sagt der Lehrer streng, beim Aufsatz “Dein Haustier” hast du wortwörtlich dasselbe geschrieben wie deine Schwester!” Fritzle: “Aber es ist ja auch der gleiche Hund!”

ZWENGA!
Auf der Alb klingelt ein Bettler an der Haustür.
“Guade Frau, i han scho drei Täg nix me gessa…” Antwort: “Noch müsset se sich halt zwenga!” und Tür zu.

NIE MEHR STEUERN ZAHLEN!
“Mein Papa muss nie mehr Steuern zahlen”, sagt Fritzle zum Lehrer.
“Wieso das denn?”, fragt der Lehrer. “Gestern hat er einen Brief vom Finanzamt bekommen, da stand drin, das wäre die dritte und letzte Aufforderung!”

GESCHDERN ISCHS DOCH AU GANGA!
Hotelgast zum Ober: “I hett gern zwoi omeglich hart kochte Oier, eiskalta Speck, abrennts Toschtbrod, eigfrorene Butter ond drzua en lauwarma Kaffee!”
Der Ober: “Das geht doch nicht, mein Herr.”
Schwob: “Worom? Geschdern ischs doch au ganga!”

NIX GSAIT
Nix gsait isch gnuag globt.

Gibts auch in der Version:
It gschimpft isch gnuag globt.

ZWANZIG TASCHA BITTE
Kommt ein Schwob zum Schneider und sagt: “Oin Azug mit zwanzig Tascha bitte.”
“Um Gottes Willen, warum das denn?”, fragt der Schneider.
Darauf der Schwob: “’S isch wäga dr Reinigung. In jede Tasch kommt a paar Socka.”

FÄDRA
“Em schenschta Vogel fallet amol d’ Fädra aus.”

JETZT ABER SAUA!
Ein Mann sieht, wie ein kleiner Bub auf den Zehenspitzen stehend versucht, den obersten Klingelknopf zu erreichen.
Hilfsbereit klingelt er für den Kleinen. Der ruft ihm im Weglaufen zu: “Jetzt miaßet se aber saua, sonscht werdet mir no verwischt.”

WER IST… ?
Sie zu ihm: “Du bisch so eifersüchtig wia emmer!”
Darauf er: “Wer ist dieser Emmer?”

DANTE
En Onkel wo abbes brengt, isch liaber, als a Dante wo Klavier spielt.

NOIT OND NEMME!
Wann die beste Zeit zum Heiraten sei, wurde ein alter Junggeselle gefragt.
“Des kann i dir ganz genau saga: bis vierzige no it, ond noch vierzge nemme!”

’S WETTER
Im Büro fragt eine Kollegin:
“Hoscht du in dem Johr deine Grippeferien eigentlich noit gnomma?” – “Noi” kiegt sie zur Antwort, “’s Wetter isch mr seither z’schlecht drzu gwäa.”

MEI SEMPEL
Ein Holzfäller wurde bei der Waldarbeit von einem Baum erschlagen.
Bei der “Leich” fragt die Frau eines anderen Waldarbeiters die trauernde Witwe teilnahmsvoll: “Wie goht’s no emmer?” “Ha jo, i han von dr Versicherung fufzigtausend Euro für mein Jakob kriagt.” – “Was, fufzigtausend Euro! Ond mei Sempel sprengt auf d’Seit!”

HERR SCHEUFELE
“So, Herr Scheufele”, begrüßt der Chef seinen Prokuristen,
der soeben von einer Geschäftsreise aus Paris zurückgekommen ist, “do send se ja wieder. Hot alles klappt? Und hend se koine Schwierigkeite g’het mit ihrem französisch?” “I net”, antwortet Herr Scheufele, “aber d’ Franzosa.”

WENN MR DR VADDER IT HÄTTET
Vater, Mutter, Sohn sitzen beim Mittagessen.
Die Mutter redet gut zu: “Also, jetzt machet gut Wetter und esset des Sach vollends auf.” Der Vater hält sich daran, putzt die Platten, so daß am Schluß der Sohn voll Bewunderung zur Mutter sagt: “Gell, wenn mr dr Vadder it hättet, no müßtet mir grad a Sau her doa.”

FRITZLE
“Was muss man tun, um in den Himmel zu kommen?” fragt der Religionslehrer.
Fritzle: “Sterben.”

ALLOI BEWIRTSCHAFTET
Ein Wengerter hat seinen verunkrauteten Wengert wieder in Ordnung gebracht.
Als der Dorfpfarrer vorbeikommt sagt er: “Da sieht man was mit ihrer und Gottes Hilfe geleistet worden ist.”
Darauf der Wengerter: “Do heddad se amol den Wengert seha solla, wo’s onser Herrgott no alloi bewirtschaftet hot”.
Wengerter = Weingärtner
Wengert = Weinberg.

DIE WASCHANLAGE
Ein Schwabe kommt zur Waschanlage.
Der Besitzer sagt ihm, er soll sich genau an die Anweisungen auf den Schildern halten, dann kann nichts schiefgehen. Kurz darauf kommt ihm der Schwabe klatschnass entgegen. Er fragt: “Was ist denn Ihnen passiert?” Der Schwabe antwortet ihm: “Ha, da war a Schild “Gang raus!” Do ben i noch glei raus ganga.”

WAS SIND DIE DREI MENSCHHEITSPLAGEN?
>Cholera, Lepra, von d’r Alb ra.
Alte Schwäbische Volksweisheit.

DIE SEILSCHAFT
Eine schwäbische Seilschaft stürzt in eine Gletscherspalte
Die Retter rufen mit dem Megafon: “Hier spricht das Rote Kreuz!” Von unten tönt es: “Mir gäbet nix!”

ZUNGENBRECHER
Wa dennd denn dia do danna en dene Dennele denna?

HEIRATEN?
Der Stammtisch streitet übers Heiraten, ja oder nein.
Einer bringts auf den Punkt: “I säs so: Oina isch zviel ond koina isch zwenig.”

SCHLUCKS NA!
Zwei Schwaben sehen eine eklige Kröte.
Der eine macht dem anderen ein Angebot: “I geb dir zeah Mark, wenn du dia Krott frißsch.” Der andere würgt sie mit quellenden Augen hinunter. Als ihnen eine zweite Kröte über den Weg läuft, macht der andere dem einen das Angebot: “I geb dir deine zeah Mark wieder, wenn du dia Krott frißsch.” Interessiert an der Rückgabe des Scheins erfüllt der eine die Forderung und bekommt seine zehn Mark wieder. Nach einer Weile sagt der eine zum anderen: “Zu was hent mir jetzt eigentlich boide a Krott gfressa?”

DER BLEIBT DRENN
Zwei Marktweiber geraten in Streit.
Zuletzt langt die eine auf den Boden nach einem frischen “Roßbollen” und schmeißt ihn der anderen ins Maul. “So!” nuschelt da die andere, “der bleibt drenn bis d’ Polizei kommt!”

AU NEMME SO
Der alte Bauer liegt im Sterben.
Der Pfarrer kommt, setzt sich zu ihm, spricht ihm gut zu und tröstet ihn damit, dass er es im Himmel viel schöner haben werde. “O, Herr Pfarrer”, seufzt da der Bauer, “i woiß it – se lobets en letschder Zeit au nemme so.”

VOLL VERÖLT
Fritzle macht eine Sardinendose auf.
“Mama, guck mol dia Umweltverschmutzung: In dära Dos’ lieget lauter tote Fisch, alle voll verölt!”

HOCHPROZENTIG
Frage: Sparkasse oder Sparstrumpf – was ist besser?
Antwort: Probieren Sie es mal mit Schnaps. Da gibts vierzig Prozent!

DER KURSSTURZ
Sparer nach dem Kurssturz:
“Hot sich mei Vermöga jetzt aufelöst? In Luft aufglöst?”
Berater: “Nicht doch, es hat sich nicht aufgelöst. Es gehört ganz einfach einem andern!”

… DAMIT SIE DEN ERNST DES LEBENS FÜHLEN
Verkäuferin im Spielzeugladen:
“Nemmet Se des, des wurde von Pädagoga entworfa ond bereitet die Kloine perfekt auf den Ernst des Läbens vor. Egal wie ma’s zsammabaut, ’s ischd immer verkehrt!”

OH HERR DOKTOR
“Oh Herr Doktor, mai Gedächtnis isch wia a Sieb!”
“Wie lange geht das schon so?”
“Wia lang goht was?”

WIE HOCH?
Mann zum Arzt: “I be vom Baum ragfalla.”
Arzt: “Wie hoch?”
Mann: “Noi, ronter!”

WIA SCHMECKTS?
Beim Mittagessa.
Die Frau fragt: “Ond, wia schmeckts?”
Darauf der Mann: “Warom, willsch streita?”

BITTE MIT FOTO
Der Hoferbe schreibt eine Kontaktanzeige:
“Bin Neubauer mit großer Hofstelle und suche eine Frau, am liebsten eine mit Traktor. Antworten bitte mit Foto vom Traktor.”

OINZIGE BEDINGUNG
Einem Stuttgarter erscheint der Teufel:
“Du kriagsch von mir da schnellschta Porsche, a Haus wia en Palast ond a super Boot, mit dem bisch du der tollschte Hecht auf’m Bodasee. Oinzige Bedingung: Dai Weib ond dei Schwiegermuadr müsset fir alle Ewigkeit en dr Höll brota.” Der Stuttgarter überlegt eine Weile und sagt: “Ja, ond wo isch etz der Hoka an der Sach?”

WÄGA DIR
Sie zum qualmenden Mann:
“Du woisch doch, dass Tabak a gaaanz langsam schleichends Gift isch!”
Er genervt: “Ja solle wäga dir vielleicht Arsen raucha?”

DER TISCH
Stellt man mitten in Köln einen Tisch auf, ist er im Nu voll besetzt.
Stellt man einen Tisch auf den Biberacher Marktplatz, setzt sich niemand. Es könnte sich ja jemand dazusetzen.

DIE HÄLFTE
Lehrer: Was ist die Hälfte von 74,6 kg?
Fritzle, wie aus der Pistole geschossen: 74,6 Pfund!

UNTERSCHIED
Was isch dr Unterschied zwischa Gott ond ma Lehrer?
Gott woiß alles. Dr Lehrer woiß alles besser.

zurück